Begräbnis Spruch

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Liebe Besucher,
Sprüche und Zitate zum Begräbnis von Freidenkern, Dichtern und Philosophen haben wir hier zusammengestellt.
Diese Sprüche kannst du hier lesen oder für Texte (Ansprachen) benutzen, um sie dort einzubinden.

Begräbnis Spruch

Als dieser Körper einen Geist enthielt, war ihm ein Königreich zu enge Schranke.
Nun sind zwei Schritte der gemeinsten Erde ihm Raum genug.
(Prinz Heinrich)

William Shakespeare

Dem dunklen Schoß der heil’gen Erde
vertrauen wir der Hände Tat,
vertraut dem Sämann seine Saat
und hofft, dass sie entkeimen werde
zum Segen nach des Himmels Rat.
Noch köstlicheren Samen bergen
wir trauernd in der Erde Schoß
und hoffen, dass er aus den Särgen
erblühen soll zu schönrem Los.

Friedrich von Schiller

Was räucherst du nun deinem Toten?
Hättst du’s ihm so im Leben geboten!

Johann Wolfgang von Goethe

Der Prunk der Begräbnisse dient mehr der Eitelkeit der Lebenden als der Ehre der Toten.

Francois La Rochefoucauld

De mortuis nil nisi bene.
Über die Toten sprich nur gut!

Diogenes Laertius

Gedenkst du mich zu beweinen, wenn ich tot bin, dann bedaure mich lieber,
solange ich noch am Leben bin!

Aus Jugoslawien

Wenn des Richters Maulesel stirbt, geht jedermann zum Begräbnis.
Wenn der Richter selbst stirbt, geht niemand.

Aus Arabien

Sitzen ist besser als stehen,
liegen ist besser als sitzen,
aber das Beste ist tot sein.

Aus Indien

Ist’s christlich, Christenvolk, dem Gotte der Himmel schenkt,
dass dich nicht ohn’ Entgeld man in die Erde senkt?

Friedrich Freiherr von Logau

Wie? Hundert Gulden wollt ihr haben,
um meine Frau mir zu begraben?
Das ist zu arg, bei meiner Ehre,
fast wünscht’ ich, dass sie nicht gestorben wäre.

Ignaz Franz Castelli

Die Lüge, Mensch, ist dein Vergnügen;
du lehrst sogar die Steine lügen.

Friedrich Haug

O weiser Brauch der Alten, das Vollkommne, das ernst und langsam die Natur
geknüpft, des Menschenbilds erhabne Würde, gleich wenn sich der Geist, der wirkende,
 getrennt, durch reiner Flammen Tätigkeit zu lösen! Und wenn die Glut mit tausend
Gipfeln sich zum Himmel hob und zwischen Dampf und Wolken, des Adlers Fittich deutend,
sich bewegte, da trocknete die Träne, freier Blick der Hinterlaßnen stieg dem neuen Gott
in des Olymps verklärte Räume nach.
(Herzog)

Johann Wolfgang von Goethe













Hier ruht ein Wahrheitsfreund:
Wenn dies dir, Leser, seltsam scheint,
so wisse nur, man schrieb es her,
damit die Grabschrift lügt wie er.

Ignazu Franz Castelli

Großer Männer Grab ist die ganze Erde.

Perikles

Ich will kein ander Wort auf meinem Leichstein haben als dies:
Der Kern ist weg, die Schalen sind vergraben.

Christian Hofmann von Hoffmannswaldau

Ich habe mich wohl in acht genommen, weder Herder, Schiller, noch die verwitwete
Frau Herzogin Amalia im Sarge zu sehen. Der Tod ist ein sehr mittelmäßiger
Porträtmaler. Ich will ein seelenvolleres Bild als seine Masken von meinen sämtlichen
Freunden im Gedächtnis aufbewahren.

Johann Wolfgang von Goethe

O Redner! Dein Gesicht zieht jämmerliche Falten,
indem dein Maul erbärmlich spricht.
Eh’ du mir sollst die Leichenrede halten,
wahrhaftig, lieber sterb’ ich nicht!

Gotthold Ephraim Lessing

Man lobt im Tode manchen Mann, der lob im Leben nie gewann.

Freidank

Ob einem reiche Totengabe wird zuteil,
das ist nur eitle Prahlerei der Lebenden.

Euripides

Doch aber ist so viel nicht an
ob ich gesellt, ob einsam liege.
Herr! Wenn mein Geist nur stehen kann
und ich vor deinem Richtstuhl siege.

Andreas Gryphius

Neben denen dereinst zu ruhen, die man liebt, ist die angenehmste Vorstellung,
welche der Mensch haben kann, wenn er einmal über das Leben hinausdenkt.
Zu den Seinigen versammelt werden, ist ein so herzlicher Ausdruck.

Johann Wolfgang von Goethe

Was mir nie war vergönnt bei meinem ganzen Leben,
das hat mir der Tod nach meinem Sinn gegeben:
Ich mein ein eigen Haus, daraus mich mehr kein Tod,
kein Teufel, kein Tyrann vertreibt und keine Not.

Friedrich Freiherr von Logau

Man begräbt den Leib, aber man redet nicht über ihn.

Aus Vietnam

Frevel ist’s dem edlen Mann zu schmähn im Tode, ward er auch von uns gehasst.

Sophokles

Als dieser Körper einen Geist enthielt, war ihm ein Königreich zu enge Schranke.
Nun sind zwei Schritt der gemeinsten Erde ihm Raum genug.
(Prinz Heinrich)

William Shakespeare

Ein Grab ist doch immer die beste Befestigung
wider die Stürme des Schicksals.

Georg Christoph Lichtenberg














 

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Wir werden uns um eine schnelle Veröffentlichung Eurer Sprüche und Zitate bemühen.

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