Aberglaube Sprüche

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Sprüche und Zitate zum Aberglauben von Freidenkern, Dichtern und Philosophen haben wir hier zusammengestellt.
Diese Sprüche kannst du hier lesen oder für Texte (Ansprachen) benutzen, um sie dort einzubinden.

Zum Aberglauben: Sprüche - Kategorie: Aberglaube Sprüche und Zitate

 

 

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Sprüche und Zitate zum Aberglauben

Der Mensch, der sich vielen Glückes und
seiner Schwäche bewußt ist,
wird abergläubisch, flüchtet zum Gebet.

Georg Christoph Lichtenberg


Der Aberglaube ist ein Erbteil energischer,
großtätiger, fortschreitender Naturen, der
Unglaube das Eigentum schwacher,
kleingesinnter, zurückschreitender, auf sich
selbst beschränkter Menschen.

Johann Wolfgang von Goethe


Das heißt abergläubisch, wenn man seine
Hoffnungen auf Formeln und Zeremonien
setzt. Es heißt aber hochmütig sein, wenn
man sich ihnen nicht unterwerfen will.

Blaise Pascal


Der Aberglaube ist ein Kind der Furcht,
der Schwachheit und der Unwissenheit.

Friedrich der Große


Glaube, dem die Tür versagt,
steigt als Aberglaub’ ins Fenster.
Wenn die Götter ihr verjagt,
kommen die Gespenster.

Emanuel Geibel


Der Aberglaube ist die Poesie des Lebens.

Johann Wolfgang von Goethe


Der Aberglauben schlimmster ist, den seinen
für den erträglichern zu halten.
(Tempelherr)

Gotthold Ephraim Lessing


Der Aberglaube ist die Freigeisterei zweiten
Ranges. Wer sich ihm ergibt, wählt gewisse
ihm zusagende Formen und Formeln aus
und erlaubt sich ein Recht der Wahl.
Der Abergläubische ist im Vergleich mit dem
Religiösen immer viel mehr “Person” als
dieser, und eine abergläubische
Gesellschaft wird eine solche sein, in der
es schon viele Individuen und Lust am
Individuellen gibt. Von diesem Standpunkt
aus gesehen, erscheint der Aberglaube
immer als ein Fortschritt gegen den Glauben.

Friedrich Nietzsche


Zuletzt ist Aberglaube schöner, heiliger,
kräftiger als jene sieche Kraftlosigkeit des
Indifferentismus, der bei den Worten Gott,
Unsterblichkeit, Ewigkeit nichts denkt und
sie nur als Redeform im Munde führt.

Adalbert Stifter


Ein jeder Aberglaube versetzt uns
in das Heidentum.

Justus von Liebig


Der Aberglaube ist das ungeheure, fast
hilflose Gefühl, womit der stille Geist
gleichsam in der wilden Riesenmühle des
Weltalls betäubt steht und einsam.

Jean Paul


Der Aberglau’, in dem wir aufgewachsen,
verliert, auch wenn wir ihn erkennen, darum
doch seine Macht nicht über uns.
(Tempelherr)

Gotthold Ephraim Lessing


Der Aberglaube ist die einzige Religion,
deren niedere Seelen fähig sind.

Joseph Joubert


Das einzige Mittel gegen den Aberglauben
ist Wissenschaft.

Henry Thomas Buckle


Weil die große Menge immer gleich elend bleibt,
bleibt sie nie lange demselben Aberglauben
ergeben, vielmehr wird sie immer wieder
von einem neuen Aberglauben angezogen,
von welchem sie noch niemals getäuscht worden ist.

Spinoza


Eigentlich ergreift der Aberglaube nur falsche
Mittel, um ein wahres Bedürfnis zu befriedigen.

Johann Wolfgang von Goethe


Stets liegt, wo das Banner der Wahrheit wallt,
der Aberglaube in Hinterhalt.

Platen


Der Aberglaube gehört zum Wesen des Menschen
und flüchtet sich, wenn man ihn ganz und gar
zu verdrängen denkt, in die wunderlichsten
Ecken und Winkel, von wo er auf einmal,
wenn er einigermaßen sicher zu sein glaubt,
wieder hervortritt.

Johann Wolfgang von Goethe


Der Aberglaube gemeiner Leute rührt von
ihrem frühen und allzu eifrigen Unterricht
in der Religion her.

Georg Christoph Lichtenberg


Der Aberglaube trauet den Sinnen bald
zu viel, bald zu wenig.

Gotthold Ephraim Lessing


 

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